Kleines Vorarlberger Wunder: Der Luchs ist wieder da!
Nach über 100jähriger Abwesenheit kehren die Luchse langsam in ihren alpinen Lebensraum zurück. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Umweltschutzorganisation WWF. Neben stabilen Populationen in den Schweizer Nordwestalpen und der Grenze zwischen Ostösterreich und Slowenien gilt nun auch eine Rückkehr der ersten Raubkatzen in die österreichischen Bundesländer Vorarlberg und Tirol als gesichert. "Vom österreichischen Lechtal aus ist es nur ein sprichwörtlicher Katzensprung bis in den deutschen Alpenraum und das Allgäu", hofft Volker Homes, Leiter WWF-Artenschutz.
Artenschutz. Früher war der Luchs bis auf wenige Ausnahmen in ganz Europa verbreitet. Bis Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts jedoch verschwand der Luchs aus gesamt West- und Südeuropa. Nur wenige Tiere überlebten in den Pyrenäen, auf dem Balkan und in Nordeuropa. Die grossräumige Zerstörung seiner Lebensräume durch verstärkte Abholzung der Wälder und der starke Rückgang seiner Beutetier-Populationen im 19. Jahrhundert waren dafür vor allem verantwortlich. Schutzbestimmungen um 1950 ermöglichten es den verbleibenden Luchspopulationen sich zu stabilisieren und zum Teil zu erholen. Seit 1970 wurden in verschiedenen Gebieten West- und Mitteleuropas Luchse wieder angesiedelt.
Der letzte und der erste Luchs. Der letzte "Vorarlberger" Luchs wurde 1880 in Feldkirch erlegt. Da damals die Wildtierbestände übermäßig bejagt und daher sehr mager waren, haben sich die Luchse notgedrungen auch an Haustieren vergriffen und wurden daher ausgerottet. Schon 1990 war ein Luchs in Brand von einem Jagdaufseher gesichtet worden. Er hat wohl von der Schweiz aus Vorarlberg einen kurzen Besuch abgestattet. Ab 1999 bis heute wurden Luchse vom Bodensee bis ins Montafon und sogar im Mellental/Bregenzerwald gesichtet und auch eindeutig dem Luchs zuzuordnende Risse festgestellt.
Politik gefordert. Der Artenschutzexperte des WWF verweist jedoch auf die notwendige Anpassung von Jagdbewirtschaftungsplänen hin: "Wenn Luchse im Revier sind, sollte sich dies auch in den Abschussplänen für seine Beutetiere niederschlagen."
Artenschutz. Früher war der Luchs bis auf wenige Ausnahmen in ganz Europa verbreitet. Bis Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts jedoch verschwand der Luchs aus gesamt West- und Südeuropa. Nur wenige Tiere überlebten in den Pyrenäen, auf dem Balkan und in Nordeuropa. Die grossräumige Zerstörung seiner Lebensräume durch verstärkte Abholzung der Wälder und der starke Rückgang seiner Beutetier-Populationen im 19. Jahrhundert waren dafür vor allem verantwortlich. Schutzbestimmungen um 1950 ermöglichten es den verbleibenden Luchspopulationen sich zu stabilisieren und zum Teil zu erholen. Seit 1970 wurden in verschiedenen Gebieten West- und Mitteleuropas Luchse wieder angesiedelt.
Der letzte und der erste Luchs. Der letzte "Vorarlberger" Luchs wurde 1880 in Feldkirch erlegt. Da damals die Wildtierbestände übermäßig bejagt und daher sehr mager waren, haben sich die Luchse notgedrungen auch an Haustieren vergriffen und wurden daher ausgerottet. Schon 1990 war ein Luchs in Brand von einem Jagdaufseher gesichtet worden. Er hat wohl von der Schweiz aus Vorarlberg einen kurzen Besuch abgestattet. Ab 1999 bis heute wurden Luchse vom Bodensee bis ins Montafon und sogar im Mellental/Bregenzerwald gesichtet und auch eindeutig dem Luchs zuzuordnende Risse festgestellt.
Politik gefordert. Der Artenschutzexperte des WWF verweist jedoch auf die notwendige Anpassung von Jagdbewirtschaftungsplänen hin: "Wenn Luchse im Revier sind, sollte sich dies auch in den Abschussplänen für seine Beutetiere niederschlagen."

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