Graf-Jargon ist nicht geeignet für das Nationalratspräsidium

Die FPÖ hat den Olympia-Burschenschafter Dr. Martin Graf für die Funktion des Dritten Nationalratspräsidenten vorgeschlagen. Sie vermeint als drittstärkste Fraktion aus der langjährigen Übung der Abgeordneten, die Fraktionsstärke bei dieser Wahl zu berücksichtigen, einen Anspruch darauf zu haben.

Dieser Anspruch ist aber reichlich überstrapaziert, wenn man für diese Funktion einen Herrn vorschlägt, der das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes auf seiner Website unter "Feindliche Propaganda" einreiht.

Kann es sein, dass man in der FPÖ solche Töne und Sprache schon für selbstverständlich nimmt oder soll "nur" ein weiteres Mal provoziert werden?

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