ePetition: Breites deutsches Bündnis will Finanztransaktionssteuer

Das Bündnis "Steuer gegen Armut" hat eine Online-Petition für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer beim deutschen Bundestag eingereicht. Um die Steuer durchzusetzen, brauche man "die breite Unterstützung der Zivilgesellschaft", teilte Detlev von Larcher vom Attac-Koordinierungskreis mit und rief zur Unterzeichnung der Petition auf. Attac ist mit 35 weiteren Entwicklungsorganisationen an dem Bündnis beteiligt, das mit der Steuer die globale Armut bekämpfen will.

  • Die Finanztransaktionssteuer wird derzeit auch in Österreich diskutiert. Diese deutsche Initiative ist für Österreich in zweifacher Hinsicht bedeutungsvoll: Zum Ersten wird immer argumentiert, dass es eine zumindest europaweit abgestimmte Vorgangsweise brauche und zum Zweiten, wäre das deutsche ePetitionsrecht auch ein Modellansatz für die Weiterentwicklung der österreichischen Demokratie.

Die Deutsche Kommission Justitia et Pax, ein zentrales Beratungsgremium der katholischen Kirche für Fragen der internationalen Verantwortung, der Deutsche Gewerkschaftsbund und das globalisierungskritische Netzwerk Attac haben die Bundesregierung gemeinsam aufgefordert, sich beim G20-Finanzministertreffen für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer einzusetzen. Zudem hat das Bündnis "Steuer gegen Armut" heute eine Online-Petition für die Einführung dieser Steuer beim Bundestag eingereicht.


"Die Weltfinanzkrise, die Weltwirtschaftskrise und die Weltnahrungsmittelkrise haben alarmierende Auswirkungen auf die Entwicklungsländer und die dort lebenden Menschen", sagte Bischof Dr. Stephan Ackermann, Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax. "Die Finanztransaktionssteuer würde mehrere Milliarden Dollar generieren, die dafür verwendet werden können, um die Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen zu verwirklichen und Armut nachhaltig zu bekämpfen." Die Deutsche Kommission Justitia et Pax unterstütze die Kampagne "Steuer gegen Armut" daher ausdrücklich.

"Die Finanztransaktionssteuer ist eine sozial gerechte Einnahmequelle, bei der diejenigen zur Kasse gebeten werden, die diese historische Krise mit verursacht haben", sagte Claus Matecki, im DBG-Bundesvorstand zuständig für Wirtschafts- und Steuerpolitik. Zudem mache sie Finanzströme transparent und reduziere waghalsige Spekulationen, die der realen Wirtschaft und damit den Arbeitsplätzen schaden. "Wir appellieren an alle: Unterzeichnen Sie die Online-Petition, damit sich die Zuständigen ernsthaft mit der Finanztransaktionssteuer auseinandersetzen müssen."

"Auch wenn inzwischen viele Politiker die Gründungsforderung von Attac vertreten: Um die Finanztransaktionssteuer endlich durchzusetzen, brauchen wir die breite Unterstützung der Zivilgesellschaft", betonte Detlev von Larcher vom Attac-Koordinierungskreis. Die Finanzindustrie sträube sich vehement gegen jeden noch so kleinen Schritt zur Schrumpfung der Kapitalmärkte. Diese sei aber eine zentrale Voraussetzung, um die Krisenhaftigkeit der Weltwirtschaft einzudämmen. Detlev von Larcher: "Eine Finanztransaktionssteuer ist gerecht, kann ökonomisch und ökologisch schädlichem Verhalten entgegensteuern und zur Bekämpfung von Spekulation, Kapitalflucht, Geldwäsche und Umweltzerstörung dienen."

Das Bündnis "Steuer gegen Armut" setzt sich für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer zur Förderung von Entwicklung und Bekämpfung von Armut ein. Zum Kampagnenauftakt am 17. Oktober hat es einen offenen Brief an die Bundesregierung veröffentlicht, unterzeichnet von inzwischen 36 namhaften Organisationen - darunter Adveniat, Ärzte für die Dritte Welt, Attac, die Deutsche Kommission Justitia et Pax, der DGB, EED, Medico, Misereor, Oxfam, Venro und die Welthungerhilfe.

Reformmodell für Österreich: ePetition.
Die Online-Petition des Bündnisses "Steuer gegen Armut" kann nach der Freigabe durch den Petitionsausschuss des Bundestages in Kürze im Internet unterzeichnet werden.

Die Online-Petition (auch: E-Petition, ePetition) bezeichnet eine Möglichkeit zur Einreichung einer Petition über das Internet. Der Deutsche Bundestag unterscheidet zwei Arten von Online-Petitionen: Einzelpetitionen und Öffentliche Petitionen. Daneben besteht noch die nichtoffizielle Online-Petition, die jedoch nicht an den Bundestag gerichtet sind.

  • In der Einzelpetition kann jeder sein (privates) Anliegen via Online-Formular an den Petitionsausschuss des Bundestages schicken.

  • Bei der öffentlichen Petition wird das Anliegen und die Begründung im Internet unter Bekanntgabe des Namens des Einreichenden eingestellt. Andere Personen, die das Anliegen für berechtigt halten, können diese Petition durch eine "Mitzeichnung" unterstützen. Weiter können die Nutzer über die Petition in einem Forum diskutieren.

  • Eine Nichtoffizielle Online-Petition ist nicht mehr als eine gesammelte Meinungsäußerung ohne rechtliche Wirkung. Wie der offene Brief oder der Aufruf ist die nichtoffizielle Online-Petition ein Instrument der Öffentlichkeitsarbeit, mit deren Hilfe auf informellem Wege Druck auf Unternehmen, Parteien oder andere Verbände ausgeübt werden soll.

Information im Rahmen meiner Funktion als EU-Verantwortliche in Hohenems (nach der neuen Faymann-EU-Agenda)

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Emser-Chronik-Online :::So-8.11.09:::

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Emser-Chronik-Online :::Sa-7.11.09:::

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  • Spätestens in zehn Jahren werden über 95 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland, Europa und den USA das Internet regelmäßig nutzen.

  • Ab dem Jahr 2015 werden in Deutschland mehr Menschen das Internet regelmäßig über mobile Endgeräte als über stationäre Computer nutzen.

  • IKT wird in den kommenden Jahren vor allem in den (zentralen deutschen) Branchen Automobil, Automatisierung und Maschinenbau, Energie, Medien und im Gesundheitssektor als Wachstumsbeschleuniger und Innovationstreiber wirken wird.
Veränderungen im Mediengebrauch. Spätestens 2024 wird das Internet das Unterhaltungsmedium Nummer 1 in Deutschland sein. Dennoch wird die demokratische Meinungsbildung weiterhin durch die öffentlich-rechtliche Rundfunkversorgung sichergestellt werden.

Ab dem Jahr 2020 sei es für die Mediennutzer in Deutschland normal, ein und denselben Medieninhalt über verschiedene Träger zu nutzen - so werden zum Beispiel Zeitungsartikel auf dem mobilen Endgerät, Fernsehsendungen auf dem PC oder Internetinhalte auf dem Fernseher genutzt.

Zeitungen und Zeitschriften würden nach Expertenansicht durch neue Medien ergänzt und in ihrer Nutzung konvergent erweitert. Danach wird es auch in den kommenden Jahrzehnten Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland ganz klassisch auf Papier geben und nicht nur digital im Internet.

Zur Studie "Zukunft und Zukunftsfähigkeit der IKT und Medien": Die Studie "Zukunft und Zukunftsfähigkeit der IKT und Medien" wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie als offizielles Projekt des Nationalen IT-Gipfel-Prozesses unterstützt. Über 550 hochrangige internationale Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik haben 2009 in einer wissenschaftlich fundierten, international angelegten Delphimethode 144 Zukunftsszenarien zu thematischen Schwerpunkten der IKT und Medien für die kommenden 20 Jahre eingeschätzt und deren Relevanz bewertet.

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Emser-Chronik-Online :::Fr-6.11.09:::

6. November: Wie verloren, so geboren
Die Uraufführung der Oper "Die Abenteuer der Füchsin Schlaukopf" von Leoš Janácek am 6.November 1924 am Nationaltheater Brno (Brünn) war ein großer künstlerischer Erfolg. 1963 als Hausoper auf dem...

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Vom Grazer Verein "Patchwork Familienservice" wurde die Alleinerzieherin des Jahres gekührt. Die wahl fiel auf Sandra Eberle, eine alleinerziehende Mutter aus Vorarlberg. Sie wurde ausgewählt, weil...

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"Peace" hat immer Konjunktur

Der Münchner Sprachenspezialist digital publishing* hatte zur Wahl des "Lieblingsworts der Europäer" aufgerufen. Ziel der Aktion war es, für Europäische Sprachen zu begeistern und den interkulturellen Dialog in Europa zu fördern.

Mehr als 10.000 Menschen aus ganz Europa haben sich an der Aktion beteiligt und wählten über jegliche Sprachbarrieren hinweg den Frieden –"Peace" (Englisch) , "Paix" (Französisch), "Paz" (Portugiesisch, Spanisch), "Pace" (Italienisch), "Salam" (Arabisch), "Irini" (Griechisch), "Baris" (Türkisch) , "Fred" (Schwedisch, Norwegisch, Dänisch) – zu ihrem Lieblingswort.

Auch wenn man annehmen darf, dass es vorwiegend Schüler und Jugend waren, die an diesem Wettbewerb teilgenommen haben und es keine repräsentative öffentliche Umfrage sondern eine Marketingaktion war, kann man nicht umhin sich über dieses Ergebnis doch zu freuen. Gerade weil die Teilnehmer sich wohl hauptsächlich aus der europäischen Jugend rektrutiert, eine Jugend die Nichtfrieden fast ausschließlich nur mehr aus den Erzählungen kennt.

*Die digital publishing AG (dp) ist ein weltweit tätiger Hersteller von Lernsoftware zum Erlernen von Sprachen. Das Unternehmen digital publishing entwickelt seit 1994 mediale Sprachlernsysteme. Dazu gehören technologiegestützte Sprachkurse, Audiomaterialien, Hörbücher, gedruckte Lehrwerken, Übersetzungsprogrammen und elektronische Wörterbücher. Die Online-Sprachschule Corporate Language Training (CLT) bietet Blended Learning-Sprachkurse an.

Information im Rahmen meiner Funktion als EU-Verantwortliche in Hohenems (nach der neuen Faymann-EU-Agenda)

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Emser-Chronik-Online :::Do-5.11.09:::

5. November: Prädikat Rinnsteinkunst versus Ölschinken
Am 5. November 1892 wurde im Berliner Architekturhaus eine Ausstellung mit Werken von Edvard Munch eröffnet. Doch noch während der Eröffnung entsetzen sich führende Mitglieder des Vereins Berliner Künstler...

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Frau Mag. Gabriele Strele wurde in der Sitzung des Vorarlberger Landtages vom 8. Juni 2009 mit den Stimmen aller 36 Abgeordneter zur neuen Landesvolksanwältin gewählt. Vor wenigen Tagen...

Arroganz der Macht: Selbstherrliche Vorarlberger ÖVP
Der Vorarlberger ÖVP scheint ihr Wahlerfolg in den Kopf gestiegen zu sein und will nun offenbar von ihrer Mehrheit rücksichtslos Gebrauch machen.Michael Ritsch. "Wie sich die ÖVP heute in der Sitzung des...

Feldkircher Bürger an der Spitze der deutschen Reformation
Eng damit verbunden waren die Brüder Bartholomäus und Thomas Bern(h)ardi. Bartholomäus steht von Anbeginn an auf dem vatikanischen Index. Jodokus Mörlin - dessen Familienwappen das Feldkircher Rathaus ziert -...

Ethischer Konsum - Initiative auch in Vorarlberg
Ethischer Konsum ist Teil eines nachhaltigen Lebensstils. Ethisch Konsumierende sind sich bewusst über die unterschiedlichen sozialen und ökologischen Auswirkungen, die Produkte bzw. deren Herstellung haben....

Faymann: Orientierungsphasen als Zugangsregelung für Hochschulen
Studiengebühren wird es auch weiterhin nicht geben, erklärte Bundeskanzler Werner Faymann am Dienstag. Dennoch müsse man sich vernünftige Regelungen für den Zugang zu den österreichischen Universitäten im Zuge...

Claudia Schmied: Erster Bundes-Bildungsplan für alle Kindergärten in Österreich" online!
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Um Innovation und damit Wachstum in kleinen und mittelständischen Unternehmen zu fördern, stellen der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und Microsoft Deutschland ein spezielles Zukunftspaket für...

Blecha: Kleine Pensionen brauchen eine höhere Anpassung!
Zu den in Kürze beginnenden Pensionsverhandlungen nahm Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha Stellung: "Bei der kommenden Pensionsanpassung gilt es, die hohe Teuerung des Herbstes 2008 abzugelten....

Dramatikerstipendien 2010 - Frist 31.3.2010
Zur Förderung österreichischer Theaterautorinnen und Theaterautoren hat die Literaturabteilung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur zehn Dramatikerstipendien bereitgestellt. Bewerbungen...

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